Resonanzen zwischen dem Bedingungslosen Grundeinkommen und Motiven aus der biblischen Tradition

Resonanzen zwischen dem Bedingungslosen Grundeinkommen und Motiven aus der biblischen Tradition

Matthias Jung hat in der Bibel nach Argumenten für ein Bedingungsloses Grundeinkommen gesucht. Sein Beitrag ist nicht nur für religiös gebundene Menschen eine Bereicherung der aktuellen Diskussion.

Im Anschluss an den Resonanzbegriff von Hartmut Rosa begebe ich mich auf die Suche nach Motiven in der hebräischen und griechischen Bibel, bei denen im Blick auf die Grundannahmen der Grundeinkommensdiskussion etwas zu „schwingen“ oder „vibrieren“ beginnt. Drei Motive habe ich (bislang) für mich identifiziert.

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Weg mit der Arbeitsmoral!

Weg mit der Arbeitsmoral!

„Warum wir das Konstrukt „Arbeit“ dringend neu denken müssen“ 
das begründet Steffen Nikolaj Boddin in einem Beitrag auf Blog Postwachstum. Er fragt:

Wie kann es sein, dass wir das Hamsterrad zunehmend hinterfragen – und gleichzeitig darin immer schneller in Richtung Selbstausbeutung hoppeln?

Auf der Suche nach Antworten werden die verschiedenen Perspektiven beleuchtet, welche die Menschen in unterschiedlichen Situationen zum Thema Erwerbsarbeit entwickeln.

Foto: Francis Chung, Lizenz CC-BY-2.0

Resolution zum Grundeinkommen

Resolution zum Grundeinkommen

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat bereits am 23.01.2018 eine Resolution zum Grundeinkommen beschlossen („The case for a basic citizenship income„). In den Medien hat dies offenbar keinerlei Beachtung  gefunden. Keine Suchmaschine liefert etwas dazu, deshalb haben wir erst jetzt davon erfahren. Es findet sich auch keine deutsche Übersetzung. Da wir den Text für sehr wichtig halten, haben wir ihn hier übersetzt.Weiterlesen

Psychologische Aspekte des Grundeinkommens

Psychologische Aspekte des Grundeinkommens

Zur Aktualität der Gedanken von Erich Fromm

Obwohl das Thema Grundeinkommen zu keiner Zeit so intensiv diskutiert wurde wie heute, werden die damit verbundenen psychologischen Aspekte kaum betrachtet, und wenn, dann meistens nur so aus dem Bauch heraus. Bereits 1966 hat Erich Fromm seine Gedanken dazu formuliert in dem Aufsatz „Psychologische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle“. Wer den Text zur Hand nimmt, wird feststellen, dass er von beeindruckender Aktualität ist; die Formulierungen lassen sich größtenteils 1:1 in die heutige Argumentation übernehmen.Weiterlesen